Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

29.07.10 Brandenburg und Berlin lockern die Residenzpflicht - ein bisschen

02.08.10: Wiedereröffnung der Ausstellung "Auf gepackten Koffern"

21.07.10 Flüchtlinge müssen weiter zahlen, wenn sie Berlin verlassen wollen

Herbst 2010: Start der Kampagne "SOS for Human Rights!"


Neue Dokumente

Möglichkeiten zum Abbau der Residenzpflicht in Berlin und Brandenburg
Stellungnahme Flüchtlingsrat Berlin im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am 22.02.2010 zur Residenzpflicht für asylsuchende, geduldete und bleibeberechtigte Flüchtlinge

Antrag auf Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes
Stellungnahmen Flüchtlingsrat, Verbände und Kirchen zur Anhörung im Bundestag am 04.05.2009 

Erlass und Infos zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge (Resettlement)
Anordnung BMI v. 05.12.08 zur Aufnahme von 2500 irakischen Flüchtlingen gem. § 23 II AufenthG; Infos zu Auswahl- und Aufnahmeverfahren, aufenthalts- und sozialrechtlichem Status

Unsere Arbeit

Impressum


Design:
Henrik Weinhold




Der Flüchtlingsrat Berlin e.V.

Im Flüchtlingsrat arbeiten seit 1981 Organisationen, Beratungsstellen, Flüchtlings- selbsthilfegruppen, Initiativen und Einzelpersonen. Sie setzen sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen und die Wahrung ihrer Menschenwürde ein. Die Verteidigung des individuellen Anspruchs auf Asyl, der Abbau staatlicher Diskriminierungen und die Stärkung antirassistischer Arbeit sind dabei wesentliche Ziele.

Ein »Gegenüber« von Politik und Behörden –
ein Ansprechpartner für die Öffentlichkeit


Der Flüchtlingsrat setzt sich mit dem Berliner Senat, mit Behörden, Verbänden, Parteien und Politikern auseinander, um die Rechte von Flüchtlingen zu verteidigen. Auch öffentliche Appelle, Aktionen und Veranstaltungen zu aktuellen flüchtlingspolitischen Entwicklungen dienen diesem Ziel. Er vertritt die Berliner Flüchtlingsarbeit nach außen und ist Ansprechpartner für die Öffentlichkeit und die Medien. Seine Mitglieder arbeiten in vielen wichtigen öffentlichen Gremien und Organisationen mit. Durch die regelmäßige Versendung eines Rundbriefs wird ein großer Interessentenkreis in und außerhalb Berlins informiert. Die Teilnahme an den Sitzungen des Flüchtlingsrates ist für alle Interessenten offen. Aus dem Plenum heraus können Initiativen und thematische Arbeitsgruppen verabredet werden.

Folgende Themen bestimmen u. a.
die Arbeit des Flüchtlingsrates:


Eintreten für eine großzügige Bleiberechtsregelung
für Flüchtlinge
Unterstützung der Arbeit der Berliner Härtefallkommission
Verbesserung der Lebenssituation minderjähriger
Flüchtlinge
Vermeidung und Abschaffung von Abschiebehaft
Gewährleistung der medizinischen Versorgung
von Menschen ohne Papiere

Der Flüchtlingsrat arbeitet hierbei eng mit Initiativen zusammen wie dem Netzwerk für Einzelvormundschaften »AKINDA«, der Initiative gegen Abschiebehaft und dem Büro für medizinische Flüchtlingshilfe. Innerhalb des Flüchtlingsrates wurde ein Arbeitskreis zur Situation Junger Flüchtlinge gebildet, der sich monatlich trifft.

Der Flüchtlingsrat wird unterstützt u .a. von der Gossner Mission, dem Berliner Missionswerk, Pro Asyl und von einem Freundeskreis. Er arbeitet eng mit anderen Flüchtlingsräten zusammen und hat gute Kontakte zu Wohlfahrtsorganisationen, Kirchen, Gewerkschaften und dem UNHCR. Als Anerkennung für seine Arbeit erhielt er im Jahr 1989 den Gustav-W.-Heinemann-Bürgerpreis und im Jahr 1999 den Förderpreis »Demokratie leben« des Deutschen Bundestages.

Der Flüchtlingsrat ist ein gemeinnütziger Verein, Sie können die Arbeit des Flüchtlingsrates durch eine Vereinsmitgliedschaft stärken.

Flüchtlingsrat Berlin · Georgenkirchstr. 69-70 · 10249 Berlin Tel.: (0 30) 243 44 57 62 · Fax: (0 30) 243 44 57 62