Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

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22.01.18: Berliner Bündnis kritsiert Abschiebungen nach Afghanistan aufs Schärfste

19.01.18: CDU/CSU/SPD-Sondierungsergebnisse verletzen Menschenrechte und Völkerrecht Menschen- und Bürgerrechtsorganisationen appellieren an Parteimitglieder, ihre Zustimmung zu verweigern

18.01.18: Keine weitere Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten!

16.01.18: Rechtsfreie Zone im Bezirksamt Mitte? Sozialbehörde bekämpft Obdachlose statt Obdachlosigkeit


Neue Dokumente

Ratgeber für Geflüchtete in Berlin
Behördenzuständigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, 2. A. Stand November 2017, hier als Buch zu bestellen und als Download!

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Aussetzung Familiennachzug, Scheinvaterschaften, Kinderehen, bessere Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, Köln-Gesetz, neue sichere Herkunftsländer usw., Gesetzgebung seit Herbst 2015, Stand Februar 2018

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Flüchtlingsrats, Sept. 2016

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Eröffnung der Interkulturellen Woche am 25.09.2005


Flchtlingsrat Berlin erinnert Bundesinnenminister Otto Schily an die Notwendigkeit einer Bleiberechtsregelung

Am Sonntag 25. September 2005 wird um 18.00 Uhr die diesjhrige Interkulturelle Woche mit einem kumenischen Gottesdienst in der St. Marienkirche (Berlin-Mitte, Karl-Liebknecht-Strasse 8, Nhe Fernsehturm) erffnet. Am Gottesdienst wird auch Bundesinnenminister Otto Schily teilnehmen.

Auf der Innenministerkonferenz Ende Juni 2005 in Stuttgart hatte der Bundesinnenminister berraschend eine Bleiberechtsregelung fr Flchtlingskinder und -jugendliche ffentlich befrwortet. Berlins Innensenator Dr. Ehrhart Krting hatte auf der Innenministerkonferenz einen (darber hinausgehenden) Vorschlag fr eine Bleiberechtsregelung fr langjhrig in Deutschland lebende Flchtlinge eingebracht. Die Vorschlge scheiterten letztlich am Widerstand der CDU-Innenminister.

Bei der Innenministerkonferenz demonstrierten im Rahmen des Aktionsprogramms Hier geblieben! Vertreter/innen von Flchtlingsgruppen, GRIPS-Theater, Flchtlingsrten und PRO ASYL fr ein Bleibe-recht von Flchtlingskindern, -jugendlichen und deren Familien. Den Appell fr ein Bleiberecht der Kin-der und Jugendlichen an die Innenministerkonferenz wurde von ca. 350 Knstlern und Kulturschaffen-den untersttzt. ber 2.000 Ansichtskarten zu diesem Thema wurden von Schlerinnen und Schlern zurckgesandt und in einer Ausstellung verffentlicht.

Auszge dieser Ausstellung werden in der St. Marienkirche und im Roten Rathaus, wo im Anschluss an den Gottesdienst ein Empfang stattfindet, zu sehen sein.

Die Initiatoren der Kampagne Hier geblieben www.hier.geblieben.net wie GRIPS Theater, Flchtlingsrat Berlin und GEW Berlin werden diese gemeinsam mit den Flchtlingsinitiativen - zunchst bis zur Innenministerkonferenz am 08./09. Dezember 2005 in Karlsruhe - fortsetzen.

Vertreterinnen der Flchtlinge und des Flchtlingsrats stehen am Sonntag ab 17.30 Uhr vor der St. Marienkirche fr den Interkulturellen Dialog mit dem Bundesinnenminister bereit, um ihn an seinen Vorschlag fr ein Bleiberecht zu erinnern.

Die Integrations- und Migrationspolitik der knftigen Bundesregierung wird aus Sicht des Flchtlingsrates an der Untersttzung einer Bleiberechtsregelung fr langjhrig in der Bundesregierung lebende Flchtlinge zu messen sein.

Berlin, 23.09.2005
Flchtlingsrat Berlin




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