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| Flüchtlingsrat Berlin | Neue Meldungen 11.09.10 Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion: „Migration - Abschiebehaft - denk mal!“ 24.08.10: Kundgebung vor der griechischen Botschaft 20 Jahre Berliner Härtefallkommission Landessozialgericht NRW: Asylbewerberleistungsgesetz ist verfassungswidrig Neue Dokumente Möglichkeiten zum Abbau der Residenzpflicht in Berlin und Brandenburg Stellungnahme Flüchtlingsrat Berlin im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am 22.02.2010 zur Residenzpflicht für asylsuchende, geduldete und bleibeberechtigte Flüchtlinge Antrag auf Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes Stellungnahmen Flüchtlingsrat, Verbände und Kirchen zur Anhörung im Bundestag am 04.05.2009 Erlass und Infos zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge (Resettlement) Anordnung BMI v. 05.12.08 zur Aufnahme von 2500 irakischen Flüchtlingen gem. § 23 II AufenthG; Infos zu Auswahl- und Aufnahmeverfahren, aufenthalts- und sozialrechtlichem Status | ||
| Presseerklärungen | |||
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Impressum |
<< zurück zur Übersicht Residenzpflicht abschaffen – staatliche Diskriminierung beenden!Presseerklärung Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg zum Tag des Flüchtlings - 20. Juni 2009 Am 02. Juli, um 20 Uhr, informieren die Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg gemeinsam mit Beate Selders, Soziologin und Autorin der Broschüre „Keine Bewegung! Die 'Residenzpflicht' für Flüchtlinge – Bestandsaufnahme und Kritik“*, über die gesetzliche Grundlage der Residenzpflicht und deren gesellschaftliche Folgewirkungen. Die Veranstaltung bietet Raum zur Diskussion über ein zivilgesellschaftliches Engagement zur Abschaffung der Residenzpflicht und der Unterstützung betroffener Flüchtlinge. Für asylsuchende und geduldete Flüchtlinge existieren in Deutschland an alltäglichen Orten unsichtbare Grenzen. Sie dürfen sich z.B. aufgrund der sogenannten "Residenzpflicht" nur innerhalb eines ihnen zugewiesenen Bereiches bewegen. Gleichzeitig werden sie verpflichtet, in Flüchtlingsheimen und -lagern oft am Rande oder außerhalb von Siedlungsgebieten zu wohnen. Gutscheinsysteme statt Bargeldleistungen, aber auch Personenkontrollen von als "fremd" wahrgenommenen Menschen an Bahnhöfen und in Zügen führen zur Markierung von Flüchtlingen und tragen zur gesellschaftlichen Isolation bei. Die seit 1982 gesetzlich verankerte Residenzpflicht ist ein europaweit einmaliges Instrument der Ausgrenzung und Diskriminierung von Flüchtlingen und als staatlich praktizierter Rassismus zu benennen. Die Flüchtlingsräte Berlin und Brandenburg fordern – gerade im Wahljahr 2009 – ihre Abschaffung. AUSSTELLUNG "RESIDENZPFLICHT -INVISIBLE BORDERS" 19. Juni bis 5. Juli 2009, Raumerweiterungshalle Berlin (Markgrafendamm 24, S-Bhf. Ostkreuz) montags bis freitags 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 12 bis 20 Uhr (freier Eintritt). Die Ausstellung wird begleitet von mehreren themenbezogenen Veranstaltungen.
Weitere Informationen zur Ausstellung und Veranstaltungsprogramm : www.invisibleborders.de *Beate Selders „Keine Bewegung! Die 'Residenzpflicht' für Flüchtlinge – Bestandsaufnahme und Kritik“ Herausgeber: Flüchtlingsrat Brandenburg |
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