Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

17.09.16, 15h: Demo "In the name of humanity. Human rights for all!" ab Platz der Luftbr├╝cke

07.09.16: 35 Jahre f├╝r die Menschenrechte ÔÇô Fl├╝chtlingsrat Berlin feiert und fordert

15.08.16: K├╝ndigung der PeWoBe war ├╝berf├Ąllig - Was muss alles passieren, bevor endlich etwas passiert?

14.08.16, 16h: Solidarit├Ątskundgebung f├╝r Gefl├╝chtete nach Brandanschlag in Buch

11.08.16, 18h: Kundgebung gegen AfD-Landesparteitag

08.08.16: Brandanschlag in Fl├╝chtlingsunterkunft - Fl├╝chtlingsrat Berlin fordert m├Âgliche rassistische Motivation bei den Ermittlungen ernst zu nehmen


Neue Dokumente

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung 2016
Berlin braucht eine menschenw├╝rdige Fl├╝chtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Fl├╝chtlingsrates Berlin, Stand 19. September 2016

Neue Versch├Ąrfung des AsylbLG Herbst 2016
Gesetzentwurf des BMAS zur K├╝rzung der Regels├Ątze in Sammelunterk├╝nften

 Neue Asylrechtseinschr├Ąnkungen 2016  
"Integrations"gesetz mit Wohnsitzauflagen; Asylpakete I und II mit Ausweitung Lagerpflicht, Bargeldentzug, Umverteilung UMF; Ankunftsnachweis; K├Âln-Gesetz; neue sichere Herkunftsl├Ąnder. Gesetzgebung seit Sept. 2015, Stand 6. August 2016

Eine Unterkunft f├╝r Gefl├╝chtete beantragen
Angemessenen Unterkunftsplatz und Kosten├╝bernahme f├╝r eine Mietwohnung bei den Berliner Sozialbeh├Ârden beantragen und durchsetzen, Update 21.05.16

Fl├╝chtlingsproteste Oranienplatz und Gerhart Hauptmann Schule
Chronologie, Dokumente, Forderungen, Dez. 2014
Neue Meldungen



Impressum

Design:
Henrik Weinhold


19.09.14 Bundesrat: Gegen die Verschärfung des Asylrechts!

Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien sind keine sicheren Herkunftsstaaten!

PE PRO ASYL 19.09.2014: Fataler Deal auf Kosten von Roma-Flüchtlingen
PE Amnesty International 19.09.2014: F
auler Kompromiss bei Bundesratsentscheidung zu sicheren Herkunftsländern
PE Flüchtlingsrat Baden-Württemberg 19.09.2014: Zum Asyldeal im Bundesrat: Landesregierung hat Koalitionsvertrag gebrochen und ihre Glaubwürdigkeit in der Flüchtlingspolitik verloren

Wortlaut Schwarz-Grüner Asylkompromiss vom 19.09.2014 - und die aktuelle asylpolitische Agenda


Flyer Aufruf serbisch/deutsch


Der Flüchtlingsrat Berlin ruft auf zur
Protestkundgebung
am Freitag den 19. September 2014, 8.45 Uhr

vor dem Bundesrat
Leipziger Straße 3-4, 11055 Berlin-Mitte


Kurz vor der Sommerpause hat die Regierungskoalition ein Gesetz durch den Bundestag gejagt, um Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als sichere Herkunftsländer einzustufen. Am 19. September 2014 stimmt der Bundesrat über das Gesetz ab.

Der Flüchtlingsrat Berlin protestiert entschieden gegen das Gesetzesvorhaben und fordert alle Ländervertreter*innen im Bundesrat auf, ihre Zustimmung zu verweigern:

Kern eines fairen Asylverfahrens ist eine individuelle und unvoreingenommene Prüfung der Asylgründe. Bei Antragssteller*innen aus angeblich sicheren Herkunftsländern findet dies nicht statt, ihre Asylanträge werden i.d.R. pauschal als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Für viele Minderheitenangehörige und homo- oder transsexuelle Menschen ist die Situation in den Ländern des Westbalkans alles andere als sicher. Sie sind massiven Diskriminierungen ausgesetzt und Ziel von Übergriffen. Für Roma ist eine menschenwürdige Existenz dort oftmals nicht möglich.  

Das Gesetz zu den sicheren Herkunftsstaaten ist Teil einer Reihe von Vorhaben der Bundesregierung zur gravierenden Verschärfung des Ausländerrechts sowie einer von der Bundesregierung angestoßenen Asyldebatte, die Flüchtlinge unter pauschalen Missbrauchsverdacht stellt.

Besonders von den Ländern mit grüner Regierungsbeteiligung hängt es ab, ob das Gesetz im Bundesrat beschlossen wird. Zu befürchten steht, dass sich einige grüne Landespolitiker*innen auf einen Kompromiss einlassen und dem Gesetz zustimmen werden. Das Asylrecht ist nicht verhandelbar! Verbesserungen im Aufenthaltsrecht und Sozialrecht für Flüchtlinge sind dringend erforderlich, jedoch nicht im Tausch gegen den Ausschluss einer ganzen Gruppe von Schutzsuchenden vom Asylrecht.

Wir fordern den unbeschränkten Zugang zum Asylverfahren und faire Verfahren für alle. Wir fordern eine Aufenthaltsperspektive in Deutschland für Angehörige ethnischer Minderheiten aus dem Westbalkan – nicht zuletzt aufgrund der historischen Verantwortung Deutschlands.

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