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| Flüchtlingsrat Berlin | Neue Meldungen 29.07.10 Brandenburg und Berlin lockern die Residenzpflicht - ein bisschen 02.08.10: Wiedereröffnung der Ausstellung "Auf gepackten Koffern" 21.07.10 Flüchtlinge müssen weiter zahlen, wenn sie Berlin verlassen wollen Herbst 2010: Start der Kampagne "SOS for Human Rights!" Neue Dokumente Möglichkeiten zum Abbau der Residenzpflicht in Berlin und Brandenburg Stellungnahme Flüchtlingsrat Berlin im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am 22.02.2010 zur Residenzpflicht für asylsuchende, geduldete und bleibeberechtigte Flüchtlinge Antrag auf Aufhebung des Asylbewerberleistungsgesetzes Stellungnahmen Flüchtlingsrat, Verbände und Kirchen zur Anhörung im Bundestag am 04.05.2009 Erlass und Infos zur Aufnahme irakischer Flüchtlinge (Resettlement) Anordnung BMI v. 05.12.08 zur Aufnahme von 2500 irakischen Flüchtlingen gem. § 23 II AufenthG; Infos zu Auswahl- und Aufnahmeverfahren, aufenthalts- und sozialrechtlichem Status | ||
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Impressum |
Anhörung zur Residenzpflicht im Berliner AbgeordnetenhausSachverständige: Die Residenzpflicht muss wegPressemitteilung vom 22. Februar 2010 Bei der heutigen Anhörung im Abgeordnetenhaus ließen die Sachverständigen Beate Selders, Rolf Stahmann und Georg Classen keine Zweifel daran, dass die Residenzpflicht einem staatlich verordneten Integrationsverbot gleichkommt und umgehend abgeschafft werden muss. Rechtliche Möglichkeiten dafür gibt es bereits.
Rechtsanwalt Rolf Stahmann erläuterte, dass mit Hilfe einer Verwaltungsvereinbarung eine Zusammenlegung Berlins und Brandenburgs zu einem gemeinsamen Residenzpflichtbereich möglich ist. Georg Classen vom Berliner Flüchtlingsrat: "Schon jetzt ist eine erhebliche Erleichterung für die Betroffenen möglich, wenn die Ausländerbehörden ihre Ermessensspielräume voll ausschöpfen würden." Er fordert eine großzügigere Praxis der "Urlaubsscheine" für Geduldete und Asylsuchende. Die Ausländerbehörden könnten beispielsweise bei der regulären Verlängerung der Aufenthaltspapiere generelle Verlassenserlaubnisse erteilen, die genauso lange wie der Aufenthaltstitel gültig seien. Brandenburg kann zudem sofort auf die Beschränkung der Bewegungsfreiheit auf den Landkreis verzichten und den Residenzpflichtbereich auf das gesamte Bundesland ausweiten. Die ausführliche Stellungnahme des Berliner Flüchtlingsrates ist hier abrufbar.
Der Flüchtlingsrat Berlin fordert den Senat von Berlin auf, schnell konkrete Schritte im Sinne der betroffenen Flüchtlinge einzuleiten. Die Verhandlungen mit dem Land Brandenburg über die Zusammenlegung zu einem gemeinsamen Residenzpflichtbereich dürfen nicht durch unnötige Prüfaufträge auf den Sankt Nimmerleinstag aufgeschoben werden! Zudem sollen die Länder Berlin und Brandenburg die heute von Innensenator Körting in Aussicht gestellte gemeinsame Bundesratsinitiative zur Aufhebung der Residenzpflicht für asylsuchende und geduldete Flüchtlinge baldmöglichst einbringen. Pressekontakt: Martina Mauer, Flüchtlingsrat Berlin, 030-24344-5762 Tagesspiegel 23.02.2010 Asylbewerber warten weiter auf Freizügigkeit
Neues Deutschland 23.02.2010
TAZ 23.02.2010 Keine Reisefreiheit für Flüchtlinge
*** Die Positionen der "ExpertInnen" zur heutigen Anhörung:
Beate Selders
Dokumentation "Keine Bewegung - Die Residenzpflicht für Flüchtlinge", als Broschüre, pdf oder html
Rechtsanwalt Rolf Stahmann
Georg Classen, Flüchtlingsrat Berlin
*** Infoseite zur Residenzpflicht Infos, Termine, Fälle, Aktionen, Rechtshilfe, Material, Presse:
Gerichtsverhandlung am 26.02.2010 in Halle über Gebühren für »Urlaubsscheine«
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| Flüchtlingsrat Berlin · Georgenkirchstr. 69-70 · 10249 Berlin Tel.: (0 30) 243 44 57 62 · Fax: (0 30) 243 44 57 62 | |||