Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

Bundesratsinitiative für ein stichtagsunabhängiges Bleiberecht

20.01.11: Gemeinsame Stellungnahme gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden auf dem Flughafen Willy Brandt

30.12.11: Ministerin Von der Leyen - Rechtswidrig gegen Flüchtlinge ins neue Jahr

Weihnachtsaufruf des Flüchtlingsrats Berlin: Unterstützen Sie unsere Härtefallberatungsstelle

11.11.11 Rücksichtslose Bildungspolitik gegenüber Flüchtlingsjugendlichen

14.10.11: Kein Asylgefängnis auf dem Willy-Brandt-Flughafen in Berlin-Schönefeld!


Neue Dokumente

Ländererlasse zu § 25a AufenthG
Erlasse und Infos zum "Bleiberecht für gut integrierte Jugendliche und ihre Eltern", Okt. 2011

Forderungen an den neuen Senat 2011
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! September 2011, pdf

Anhörung zum AsylbLG im Bundestag am 07.02.2011
Flüchtlingsrat, Behörden, Verbände und Kirchen zur Verfassungsmäßigkeit und zum Antrag auf Aufhebung des AsylbLG.

Auf der Flucht



Impressum

Design:
Henrik Weinhold


Weltweit sind 20 Mio. Menschen auf der Flucht.

Sie fliehen vor:

Krieg, Bürgerkrieg und ethnischer Vertreibung
Politischer, religiöser, geschlechtsspezifischer Verfolgung
Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung
Umweltkatastrophen und Hungersnöten

Nur ein ganz geringer Teil schafft es, die Mauern an der Festung Europa zu überwinden. Die Mehrzahl der Flüchtlinge findet Aufnahme in den Nachbarstaaten und muss unter sozial schwierigen Bedingungen das Überleben sichern. Deutschland hat das System der Abschottung gegen unliebsame Migranten und Flüchtlinge perfektioniert. Seit der Verlagerung der EU-Außengrenzen nach Osten befinden sich die Asylbewerberzahlen in der Bundesrepublik weiter im freien Fall. Flüchtlinge, die zunächst in Deutschland bleiben konnten, werden nur geduldet, wenn ihrer Abschiebung rechtliche oder tatsächliche Gründe entgegenstehen. Sie leben zum Teil seit Jahren in Deutschland unter Bedingungen, die ihre Menschenwürde verletzen und ihre Gesundheit gefährden:

Wohnen in Heimen und Sammellagern
Isolierung von der übrigen Gesellschaft durch die
Residenzpflicht
Eingeschränkte medizinische und soziale Leistungen
Fremdverpflegung, Einkauf auf Gutscheine oder Chipkarten
Ausbildungs- und Arbeitsverbote
Tätliche An- und Übergriffe
Behördenwillkür
Monatelange Abschiebehaft und Angst vor gewaltsamer
Abschiebung

An diesen Bedingungen hat sich auch nach dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes am 1. Januar 2005 nichts geändert. Außerdem setzt die Bundesrepublik völkerrechtliche Verträge wie die UN-Kinderrechtskonvention nur unzureichend um. Völlig ungeklärt bei die Situation von Menschen ohne Papiere. Diese haben z. B. keinen Anspruch auf eine soziale und medizinische Grundversorgung.

Flüchtlinge sind Menschen in Not – sie brauchen Verständnis und Hilfe. Sie finden im Flüchtlingsrat Berlin einen Ansprechpartner und Vertreter ihrer Interessen.

Einen ersten Überblick über die Lebenssituation von Flüchtlingen gibt Ihnen die Fotoaustellung des Flüchtlingsrates »Flüchtlingsalltag in Berlin«.

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